Nach einer aktuellen Statistik des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) wurden im letzten Jahr fast 3,5 Millionen Einsprüche eingelegt. Zusammen mit den noch unerledigten Einsprüchen aus den Vorjahren hatten die Finanzämter über 5,8 Millionen Einsprüche zu bearbeiten. Mehr als die Hälfte der Einsprüche – rund 3,2 Millionen – wurden im vergangenen Jahr erledigt.

In der Herbstzeit steigen die Corona-Infektionszahlen und es werden erneut strenge Auflagen eingeführt. Wie bereits im Frühjahr schicken deshalb viele Arbeitgeber ihre Beschäftigten wieder in die Heimarbeit. Vor allem Familien haben jedoch häufig nicht so viel Wohnraum, dass sie sich ein abgetrenntes häusliches Arbeitszimmer einrichten können.

Die Gewerkschaft ver.di hat in den letzten Tagen in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes zu bundesweiten Streiks aufgerufen und darauf hingewiesen, dass die bereits angekündigten Warnstreiks in dieser Woche weiter ausgedehnt werden.

Alleinerziehende werden in diesem und im kommenden Jahr stärker entlastet. Durch das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz erhöht sich der jährliche Freibetrag, den Alleinerziehende über die Steuerklasse II erhalten, um mehr als das Doppelte: Zu den bisherigen 1.908 Euro kommen 2.100 Euro hinzu - jeweils für 2020 und 2021.

Gut 1.000 Euro beträgt die durchschnittliche Steuererstattung, deshalb ist den meisten Arbeitnehmern die Abgabe einer Einkommensteuererklärung unabhängig von einer gesetzlichen Verpflichtung zu empfehlen. Die Abgabefrist 31. Juli 2020 betrifft alle Bürger, die für das Steuerjahr 2019 zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind und diese selbst erstellen. Wer einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein einschaltet, hat 7 Monate mehr Zeit. Der Termin im kommenden Jahr ist der 1. März 2021, da der 28. Februar 2021 auf einen Sonntag fällt.

BVL Die Meldungen stammen von BVL - Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V.